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Grube preist Geschenk an Kirchen in Sorge

Die Landeshauptstadt bekommt nach Ansicht von Bahn-Chef Rüdiger Grube mit Stuttgart 21 den „modernsten Bahnhof der Welt“. Die Stadt werde „viel attraktiver, Flughafen und Messe kriegen einen ICE-Anschluss, die Reisezeiten werden kürzer und die Kaufkraft wird wesentlich gesteigert.“ Und die Stadt müsse für alles nur knapp 240 Millionen Euro selbst aufbringen. Der Rest komme von Bund, Land, Region, Flughafen und Bahn. „Wann bekommt denn eine Stadt schon mal so eine einzigartige Möglichkeit?“

Die Bischöfe der katholischen und der evangelischen Kirche in Baden-Württemberg sehen mit Sorge auf den erbitterten Streit um Stuttgart 21. Gegner und Befürworter behandelten sich inzwischen in einer Weise, durch die die Menschenwürde bedroht sei, erklären Gebhard Fürst und Frank Otfried July. Sie appellierten an beide Seiten, sich nicht gegenseitig zu verunglimpfen. Es sei nicht Aufgabe der Kirchen, Position für oder gegen Stuttgart 21 zu beziehen. „Wir nehmen in diesem Konflikt Partei für die Menschenwürde und für einen Umgang in der inhaltlichen Auseinandersetzung, der dem sozialen Frieden dient.“

 

Artikel vom 08.09.2010 © Eßlinger Zeitung

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Leser-Kommentare (2)

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08.09.2010 21:19 von twister

S21 ist ein Geschenk, welches keiner will! Herr Grube. Erwirtschaften Sie erst mal den Betrag, der S21 kosten soll. Vorher können Sie keine Geschenke machen.

08.09.2010 13:41 von tourri

Ein Geschenk, das JEDE Gemeinde im Kreis Esslingen auf die nächsten 10 Jahre jährlich mit 5- und 6-stelligen Pflichtbeiträgen belastet, ist kein Geschenk, sondern eine Mogelpackung.

siehe: kopfbahnhof-21.de/index.php?id=482


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