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Das erste Fass Volksfestbier ist angezapft

25 000 Besucher beim Stuttgarter Hofbräu-Brauereifest

  Die Wahl der Bierkönigin geht zumindest für diese vier Kandidatinnen (im Bild mit Hofbräu-Sprecher Christian Rasch) im Oktober weiter. Foto: Kappen
 

Die Wahl der Bierkönigin geht zumindest für diese vier Kandidatinnen (im Bild mit Hofbräu-Sprecher Christian Rasch) im Oktober weiter. Foto: Kappen

 
Stuttgart (kap) - Viel Musik, gut gelaunte Menschenmassen und jede Menge Unterhaltung - am Samstag fand in der Innentstadt das dritte Stuttgarter Hofbräu-Brauereifest statt. 25 000 Besucher strömten auf das 21 000 Quadratmeter große Gelände in der Böblinger Straße. „Das ist Besucherrekord“, freute sich Christian Rasch, der Sprecher der Geschäftsleitung.

Im vergangenen Jahr kamen geschätzte 18 000 Besucher auf die „Einstimmungsparty auf das Volksfest“. In diesem Jahr setzten die Veranstalter verstärkt auf Unterhaltung - mit Erfolg. Zum ersten Mal wurden die Top Drei der baden-württembergischen Bierköniginwahl auf dem Hofbräufest gekürt. In der Jury saß mit Andreas „Bär“ Läsker (Manager der Fantastischen Vier), dem Volksfest-Wasenwirt Hans-Peter Grandl und Daniela Maier vom traditionsreichen Festzeltbetrieb „Göckeles-Maier“ jede Menge Prominenz. Durchsetzen konnten sich Anna Daiß, Laura Wetjen und Patricia Eckert. Auch Tina Richter kam in die Endausscheidung - dank einer Wildcard. Die endgültige Königin wird am 3. Oktober auf dem Volksfest gekürt. „Hier bekommt man richtig Lust auf den Cannstatter Wasen. Die Stimmung und Atmosphäre sind genauso großartig“, lobten Andreas Läsker und Hans-Peter Grandl.

Die berühmte Stuttgarter Comedytruppe „Die Kleine Tierschau“ brachte das Publikum zum Lachen, die bekannte Schlagerpartyband „Wirtschaftswunder“ sorgte mit Oldies für tanzende Gäste. Luigi der „Hofnarr“ aus Grandl‘s Wasenzelt und die Partyband „Hofbräu-Regiment“ heizten zudem den Besuchern mit moderner Partymusik ein, für die Kinder gab es Schminkangebote, Karussell und Hüpfburg. 150 Helfer waren von elf Uhr bis Mitternacht im Einsatz. Um zwölf Uhr fand der feierliche Fassanstich statt - das erste Fass Volksfestbier war damit angezapft.

„Wir sind vor allem wegen der hübschen Blondinen zu der Bierköniginwahl gekommen“, sagte der Stuttgarter Student Martin Jakobus, der mit fünf Kommilitonen feierte.

Zudem wurden knapp einstündige Führungen durch die Brauerei angeboten. Mitarbeiter zeigten jeweils 20 Interessierten die computergesteuerte Zentrale, das Maschinen betriebene „Laufband“, das 45 000 Bierflaschen fasst und gaben einen Einblick in die tiefgekühlte Bierlagerhalle.

 

Artikel vom 06.09.2010 © Eßlinger Zeitung

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