Neuer Vorplatz an Liebfrauenkriche nimmt Gestalt an
BAD CANNSTATT: Im Oktober ist die Sanierung vor dem Gemeindezentrum beendet
Die Arbeiten sind im Zeitplan und sollen im Oktober beendet sein, so Kneer. Der neu geschaffene Kirchplatz soll dann auch eingeweiht werden, plant der Pfarrer. Ein ganz exaktes Datum gibt es dafür noch nicht. Im Moment sind die Bauarbeiten noch in vollem Gange. Vorne neben dem Gemeindehaus ist die Mauer schon errichtet, an der der behindertengerechte Aufgang entsteht. Die Stellen für die Beleuchtung sind angelegt. Auch ist schon die neue, junge rote Kastanie als Ersatz für die alte gepflanzt worden. „Die roten Kastanien sind resistenter gegen die Minimiermotte“, erklärt Pfarrer Kneer.
Der Kirchplatz wird von seiner Fläche her vergrößert. Auch das ist schon zu sehen. Die neue Treppe wird dadurch nach vorne verlegt. Die alten Platten sind bereits vom dem Vorplatz entfernt. Auch der Anschluss an die Treppe der Liebfrauenkirche muss noch gemacht werden mit der neuen behindertengerechten Rampe, die an der Treppe geschaffen wird. Die alte Treppe wird überbaut. „Das ist so mit dem Denkmalamt abgesprochen“, erklärt Kneer. Vor dem Konferenzraum des Gemeindezentrums entsteht ein großer Grünbereich. Er wird doppelt so groß wie vorher. Drum herum werden Sitzmöglichkeiten geschaffen. „Es ist auch wichtig für die Umgebung, dass eine größere erlebbare Ebene geschaffen wird und die Möglichkeiten für Rollatoren und Rollstühle für gehbehinderte Menschen.“ Sie sollen nicht vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Schließlich leben in Bad Cannstatt viele ältere Menschen und ziehen her, auch in die seniorengerechten Wohnungen im Terrot-Areal, sagt Kneer.
Die Außensanierung der Liebfrauenkirche bildet den Abschluss der Sanierungsarbeiten der Kirche. Das Bauvorhaben kostet rund 220 000 Euro. „Es ist eine grundlegende Veränderung, die dem Ensemble gut tut“, sagt Kneer. Auch im hinteren Bereich direkt am Gemeindezentrum wird mit Baggern gearbeitet. Dort entsteht ein neuer Innenhof direkt angrenzend an die Jugendräume. Bislang hatten die Jugendlichen sich dort eine alte Kirchenbank hingestellt und ab und zu gegrillt. „Wenn es hier den Mittwochstreff weiter gibt, würde ich mich freuen“, so Kneer.



Artikel kommentieren