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Unterrichtsversorgung bleibt unzureichend

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Lehrergewerkschaft GEW warnt zum neuen Schuljahr vor einer unzureichenden Unterrichtsversorgung an den Schulen in Baden-Württemberg. „Die Lehrer arbeiten am Limit. Es gibt kaum Spielräume für Arbeitsgemeinschaften oder individuelle Förderung“, warnte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Donnerstag in Stuttgart. Selbst sinkende Schülerzahlen führten in den Grund- und Hauptschulen nicht zur Entlastung und pädagogischen Verbesserung. Moritz warnte erneut vor der neuen Werkrealschule, die mit dem Schuljahr eingeführt wird: Sie sei keine Lösung für die Tatsache, dass Fast die Hälfte der Kinder im Land einen höheren Schulabschluss erzielten als den, der ihnen in der vierten Klasse zugetraut werde.

 

Artikel vom 02.09.2010 © Eßlinger Zeitung

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