Junge Gipfelstürmer erobern das Altmühltal
BAD CANNSTATT: Volksbank spendet 2000 Euro an den Abenteuerspielplatz Mauga Nescht
(ab) - Auf eine ganz besondere Woche freuen sich derzeit 20 Kinder zwischen acht und 15 Jahren auf dem Abenteuerspielplatz Mauga Nescht: Nächsten Montag geht es für sie eine Woche zum Klettern ins Altmühltal. Möglich wird die Freizeit durch eine Spende der Volksbank Stuttgart, die das Projekt mit 2000 Euro unterstützt.
„Solche außergewöhnlichen Unternehmungen sind nur durch Spenden wie die der Volksbank möglich“, sagt Andreas Bürkle. Während Zuschüsse der Stadt nämlich seit Jahren stagnierten, steige das Preisniveau für Busfahrt, Unterkunft, Verpflegung und Unternehmungen stetig. Der Abenteuerspielplatz Mauga Nescht will dennoch allen Kindern, auch solchen aus sozial schwächeren Familien, ermöglichen, an einer solchen Freizeit teilzunehmen. „Es hat sich gezeigt, dass die Kinder gerade vom Klettern besonders profitieren“, sagt Bürkle. Die Sportart ermögliche Erfolgserlebnisse, lasse die Kinder ihren Körper kennenlernen und verbessere das Sozialverhalten: „Wenn sich die Kinder gegenseitig sichern müssen sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können und sich vertrauen.“
Auf ihre neue Ausrüstung können sich die 20 jungen Kletterfreaks ebenfalls verlassen: Für 1000 Euro wurden neue Kletterschuhe, Seile, Helme und Sicherheitsgurte angeschafft, der Rest der Spende wird unter anderem in Fahrtkosten und Eintrittsgeld investiert. „Die Sachen sind toll, viel besser als die, die wir sonst ausgeliehen haben“, finden Gerardo, Angela und Alicia, die probeweise als erste die neue Ausrüstung einmal anziehen dürfen. Sie waren schon mehrmals bei der Kletter-Freizeit des Mauga Neschts, die bereits zum fünften Mal stattfindet, dabei und können es kaum erwarten, bis es ins Altmühltal geht. „Es macht einen stolz, wenn man es schafft, immer weiter nach oben zu klettern“, beschreibt der 13-jährige Gerardo, was ihn am Klettern fasziniert. Und Alicia fügt lachend hinzu: „Außerdem macht das Abseilen einfach total viel Spaß.“ Neben Klettern stehen in den sechs Tagen der Freizeit auch eine Kanu-Fahrt sowie der Besuch eines Steinbruchs an, in dem die Kinder selbst nach Fossilien suchen können.



