Aktion „Sicherer Schulweg – Gib acht auf mich“
Autofahrer aufgepasst – Schule beginnt.
50 Schulwegunfälle musste die Polizei im Landkreis Esslingen im Jahr 2009 aufnehmen. Hierbei erlitten acht Schüler schwere und 44 leichte Verletzungen. Im Jahr 2008 wurden 68 Schulwegunfälle registriert, bei denen es 16 Schwer- und 52 Leichtverletzte gab. Im ersten Halbjahr 2010 sank die Zahl der Schulwegunfälle nochmals um 19 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres und die Zahl der verletzten Kinder ging von 28 auf 21 zurück.
Um die Zahl dieser Unfälle möglichst weiter zu verringern und die Autofahrer vor dem nahen Ferienende zu sensibilisieren, starten die Polizei und ihre Partner auch zu Beginn des neuen Schuljahres die Aktion „Sicherer Schulweg – Gib acht auf mich“.
Hauptsächlich die Eltern von Erstklässlern sowie Kraftfahrzeugführer sollen durch diese Kampagne angesprochen werden. Hinweisplakate in der Nähe von Schulen sowie Transparente an Ortseinfahrten und Brücken werden die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht und Rücksicht gegenüber Schülern und vor allem von ABC-Schützen auffordern. In den nächsten Tagen werden die Beamten der Polizeidirektion Esslingen zudem verstärkt Schulwegüberwachungen durchführen.
Die Schwerpunkte hierbei sind:
• Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht
• Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Schulwege
• Verhalten der Kraftfahrer gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln (beispielsweise Schulbusse an Bushaltestellen) und an Fußgängerüberwegen
• Überprüfung der Fahrräder auf Verkehrssicherheit
Eltern von Erstklässlern sollten spätestens jetzt den Weg ihres Sprösslings zur Schule festlegen und ihn gemeinsam mehrmals abgehen. Der kürzeste Weg muss dabei nicht immer der sicherste sein. Suchen Sie solche Wege aus, bei denen das Überqueren von Straßen durch Signalanlagen oder Fußgängerüberwege gesichert ist. Um sicher zu sein, dass sich Ihre Kinder an das Besprochene halten, sollten Sie vielleicht sogar heimlich beobachten, ob das Gezeigte eingehalten wird.
Wenn alle gemeinsam -Eltern, Schüler, Polizei und deren Partner- mithelfen und an einem Strang ziehen ist es möglich, solche Unfälle zu vermeiden oder zumindest die Anzahl zu reduzieren. Es sollte sich jeder Erwachsene in Erinnerung rufen, dass er auch einmal in die Schule ging und die größeren Schulkinder sollten daran denken, dass sie Vorbilder für die kleineren darstellen. Nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme und umsichtigem Verhalten ist ein gefahrloser Ablauf im Straßenverkehr möglich.
Weitere Informationen und eine Elternbroschüre zum Downloaden findet man im Internet unter http://schulweg.gib-acht-im-verkehr.de



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